Viel von dem Wissen, das man sich freiwillig oder gezwungenermaßen aneignet, ist schlichtweg nutzlos. Was wirklich spannend ist, ist das, was gemeinhin als "nutzloses Wissen" bezeichnet wird, es sind jene Tatsachen, die zu lernen einem den Tag erträglicher machen. Sonderbarerweise merkt man sich Nutzloses um Häuser besser als vermeintlich Sinnvolles.
Denn wer findet es nicht aufregend, dass sich die alten Hispanier die Zähne mit Urin reinigten, die Haut des Menschen etwa dreieinhalb Kilo wiegt und man als Erwachsener pro Tag 30 bis 60 Haare verliert?
Anderes Interessantes:
- Der Mensch hat im Mund mehr Bakterien als im After.
- Die Oberfläche der menschlichen Lunge entspricht einem Tennisplatz.
- Die Nasenscheidewand heißt auf lateinisch columella nasi.
- Die kinderreichste deutsche Frau hatte 53 Kinder.
- Eine Sonntagsausgabe der "New York Times" verbraucht 63.000 Bäume.
- Im Durchschnitt enthält jeder Mensch zwei Moleküle des letzten Atems Julius Caesar.
- Blut ist nur weniger dicker als Wasser.
- Mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen verbraucht pro Stunde etwa 150 Kalorien.
- Der letzte Dodo starb 1681.
- Nur männliche Kanarienvögel können singen.
- Krokodile sind farbenblind.
- Ein Mann von 68 kg reicht gerade zu eine Mahlzeit von 40 Kannibalen.
- In den USA gibt es mehr Psychoanalytiker als Briefträger.
- 90% aller Inderinnen sind mit 20 verheiratet.
- Schnecken haben bis zu 25.000 Zähne.
Ob es stimmt oder nicht, ist im Grunde egal. Was zählt, das ist die Belustigung, das Bizarre.
Was einem beim Thema "bizarr" unweigerlich in den Sinn kommt, das sind Französisch-Stunden. Womöglich liegt gerade in der bizarren Komponente der Grund meines eigentlich unerklärbaren Talents für Französisch - Bizarres, Verrücktes, Sinnloses merkt man sich am besten.
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